Essen und Gewohnheiten

Während der Pandemiezeit haben wir uns das eine oder andere Mal eingesperrt gefühlt. Vieles, was bis dahin vertraut und selbstverständlich war, haben wir verändern müssen. Dazu gehörte auch das Essengehen und -bestellen.

Langsam kehren liebgewonnene Gewohnheiten zurück und heute schauen wir uns auf Grund des Internationalen Tags des Junkfoods einmal an, was dieses beliebte, schnelle und oft teure Essen alles so beinhaltet.

Als erstes müssen Fast- und Junkfood unterschieden werden. Auch, wenn die zwei Begriffe oft gleichlautend benutzt werden, gibt es doch Unterschiede. Während das Fastfood darauf abzielt, ein besonders schnelles Essen vor sich zu haben, trieft das Junkfood vor Kalorien, weil es besonders fettig, zuckerhaltig oder salzig ist und Eiweiße, Vitamine oder Mineralstoffe vergeblich gesucht werden.

Fastfood ist dadurch gekennzeichnet, dass es besonders schnell in der Zubereitung ist und in der Regel auch der Verzehr wenig Zeit braucht. Von der Schnelligkeit lässt sich natürlich nicht auf die Vollwertigkeit einer Mahlzeit schließen. Ein Obstsalat, frisch zubereitet, ein grüner Salat oder ein Vollkornsandwich gehören entsprechend der Definition ebenfalls zum Fast-Food.

Anders sieht es beim Junkfood aus. Neben dem Zuviel an Zucker, Salz, Fett und den so genannten leeren Kalorien finden sich auch Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder zusätzliche Aromen darin, die uns triggern, mehr zu wollen als uns guttut. Das hört sich schon gleich künstlich konstruiert an. Salatblatt, Tomaten- bzw. Gurkenscheiben haben dabei eine Alibifunktion.

Verständlich, dass Junkfood einen schlechten Ruf hat. Und trotzdem zieht es uns das eine oder andere Mal an und wir haben Heißhunger auf diese Lebensmittel und ignorieren dabei gerne die Zutaten in der Zubereitung und das mögliche Völlegefühl nach der Mahlzeit.

Was beim Essen schon helfen kann: Langsam essen, gut kauen, damit der Zeitpunkt des einsetzenden Sättigungsgefühls nicht überschritten wird und das Völlegefühl im Magen den vorherigen Genuss nicht überlagert.

Nun, heute ist also der internationale Tag des Junkfoods. Klar, wo kann er nur herkommen? Aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Der Ruf des Junkfoods ist denkbar schlecht und doch macht nur die Dosis die hinlängliche Gefahr für die Gesundheit aus. Mit dem Bewusstsein, dass jede und jeder auch einmal etwas Verrücktes und Ungesundes machen kann, ergibt sich die Chance am heutigen Tag einmal zu sündigen und sich gerade süßem oder fettigem Genuss hinzugeben.

Das Wesentliche bei unseren Ess- und Trinkgewohnheiten ist, dass wir uns möglichst abwechslungsreich und nicht einseitig ernähren, dann verkraftet der Körper diese Ausrutscher in einen Essensbereich, den wir eigentlich vollkommen ablehnen sollten.

„Alles hat seine Zeit“, steht schon in der Bibel und wenn Sie gar nicht auf Junkfood stehen, dann warten Sie doch auf morgen, dann wird der Tag der Hängematte gefeiert.