Medienerziehung in der Familie und digitale Mündigkeit

Sicher werden zu Weihnachten Smartphone, Tablet und Co. als die Kommunikationsmittel schlechthin für Peergroup und Kontakthaltung während der Pandemie unter dem Weihnachtsbaum liegen. Wir teilen mit den Geräten uns wichtige Momente als Bild oder Nachricht, nutzen das Internet als schier unglaubliche Datenbasis.

Medienumgang und -erziehung spielen eine immer größer werdende Rolle für den souveränen Umgang mit den mobilitätserhöhenden Geräten.

Das Institut für Medienpädagogik in München (JFF) untersucht die elterlichen Bedarfe sowie die Bedingungen für eine zeitgemäße familiäre Medienerziehung und entwickelt Konzepte und Angebote zur Unterstützung. Schließlich haben Medienumgang und -erziehung in der Familie wesentliche Bedeutung für die Entwicklung des souveränen Medienumgangs des eigenen Nachwuchses.

Da werden Online-Interaktionsrisiken aus der Perspektive von 9- bis 13-Jährigen genauso untersucht wie GenderONline – Geschlechterbilder und Social Media zum Thema gemacht.

Flimmo sieht das Fernsehen mit Kinderaugen, nicht nur was Menge, Art und Inhalt angeht, sondern bietet Eltern und Erziehenden eine konkrete Orientierungshilfe bei der Medienerziehung ihrer Kinder. Die Macher, der gemeinnützige Verein für Elternberatung e.V., verstehen sich als Elternratgeber für TV, Streaming und You Tube. Die Broschüren, die drei Mal im Jahr erscheinen, können kostenlos von Institutionen (Kindergärten, Arztpraxen, Bibliotheken etc.) bestellt werden.

Damit nicht genug. Für den Umgang mit dem Handy bereitet klicksafe vieles thematisch und übersichtlich auf, so dass auch der vermeintlich versierte Erwachsene noch so das eine oder andere lernen kann. Checklisten, Broschüren, Infoplakate und mehr zu Regeln beim Chat und im Internet, zum Datenschutz und vielem anderen mehr, runden hier das Gesamtbild ab.

Machen Sie doch einmal ein Quiz in der Familie und testen Sie das Wissen aller Familienmitglieder. Klicksafe hält auch dafür Material bereit; es muss ja nicht immer im Schulunterricht getestet werden.

Damit Sie auch wissen, was zielführend eingesetzt und verwendet werden kann, gibt es auch die Möglichkeit, recherchieren zu lernen mit dem Internet. Hilfreich auch immer dann, wenn entschieden werden muss, Fake oder nicht Fake.

Digitale Mündigkeit beginnt mit dem ersten Umgang der elektronischen Kommunikationsmöglichkeiten und endet eigentlich nie. Digitale Mündigkeit bedeutet, Verantwortung für das eigene Handeln im digitalen Raum selbst zu tragen und wird als Schlüssel zur Informationsgesellschaft angesehen. Bereits 2018 wurde der Abschlussbericht zur Studie zur digitalen Mündigkeit  von NEGZ veröffentlicht. Hinter dem Namen verbirgt sich Nationales E-Government Kompetenzzentrum e.V.

Werfen Sie gemeinsam einen Blick auf diese Dinge, machen Sie sich schlau und freuen Sie sich daran, dass das Geschenk nicht nur notwendig, sondern auch sinnvoll eingesetzt werden kann. In diesem Sinne, wünschen wir Ihnen einen guten Weihnachtseinkauf.