Und wieder einmal die Gleichstellung

Gleichstellung. Wenn es sie gäbe, müsste nicht darübergeschrieben werden.

Darunter fallen auch Maßnahmen, um Lebenssituationen gleichberechtigter Personengruppen einander anzugleichen. Chancengleichheit und Gleichberechtigung sind Menschenrechte. Genaueres lässt sich beim Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales unter rechtliche Grundlagen nachlesen.

Diese hehren Grundsätze bestehen auf dem Papier. Die Gleichstellungspolitik der Bundesrepublik weist schon darauf hin, dass es in der Realität nicht immer ideal ist…... und einiges getan werden muss. Auf den Seiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugendliche (BMFSFJ) findet sich ein digitalisierter Gleichstellungsatlas. Er liefert einen umfassenden Überblick über die regionalen Unterschiede bei der Gleichstellung von Männern und Frauen. Den Daten zugrunde liegt der 4. Atlas zur Gleichstellung von Männern und Frauen in Deutschland.

Der Umsetzungsstand der beschlossenen Maßnahmen wird in der Broschüre Umsetzungsstand der Maßnahmen der Gleichstellungsstrategie der Bundesregierung nach Zielen dokumentiert und veröffentlicht. Entgelt, soziale Berufe, digitale Lebens- und Arbeitswelt, Vereinbarkeit Familie, Pflege und Beruf sind dabei nur einige der Ziele, die ressortübergreifend mit Unterzielen bei den Bundesministerien formuliert, berücksichtigt werden. Maßnahmen laufen, sind abgeschlossen oder auch noch nicht angegangen. Der Fortschritt der Gleichstellung soll so festgehalten werden. Schließlich verabschiedete das Bundeskabinett erst im Juli 2020 die Gleichstellungsstrategie. Gleichstellung soll querschnittlich und strukturell gefördert werden.

Am 09.06.2021 wurde der 3. Gleichstellungsbericht der Bundesregierung beschlossen. „Der Bericht setzt sich aus dem Gutachten der Sachverständigenkommission, der Stellungnahme der Bundesregierung und einer Bilanzierung des Zweiten Gleichstellungsberichts zusammen. Der Dritte Gleichstellungsbericht der Bundesregierung befasst sich mit der Frage, welche Weichenstellungen erforderlich sind, um die Entwicklungen in der digitalen Wirtschaft so zu gestalten, dass Frauen und Männer gleiche Verwirklichungschancen haben.“ Eine Kurzzusammenfassung wie für den 2. Gleichstellungsbericht gibt es noch nicht.

In der Broschüre „Erwerbs- und Sorgearbeit neu gestalten- Gutachten für den zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung“ waren die Handlungsempfehlungen und aktuellen Herausforderungen in der Gleichstellungspolitik gerade für die Sorge- und Erwerbsarbeit übersichtlich zusammengestellt.

Für die neuen Erkenntnisse des 3. Gleichstellungsberichts gibt es eine ganze Veranstaltungsreihe zu den Handlungsempfehlungen. Begonnen wurde am 10.09. mit der Kickoff Veranstaltung „Digitalisierung geschlechtergerecht gestalten“.

Was das mit uns und unserem Projekt zu tun hat? Am 07.10.21 wird bereits die Abschlussveranstaltung in Berlin gefeiert zum langjährigen Erfolgsprojekt Perspektive Wiedereinstieg und wir sammelten Statements von unseren Teilnehmenden und den wichtigsten Kooperationspartnern zum Thema Gleichstellung.

Plakativ werden diese Statements auf der Abschlussveranstaltung und in den Social Media Kanälen unter dem Hashtag #meineStimmefürdieGleichstellung veröffentlicht. Dazu werden aus Augsburg gehören:

Teilnehmende UK: Gleichstellung bedeutet für mich, weniger darüber reden, mehr dafür tun.

Raphael Brandmiller; Geschäftsführer |Syndikusanwalt Augsburger Lehmbaugruppe gGmbH: „Gleichstellung sollte so normal sein, dass sie kein Plakat braucht!“